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Attributionsstudie zur Hitzewelle in Deutschland im Juni 2026 veröffentlicht

News vom 28.07.2026

Die Ergebnisse der Attributionsstudie zur extremen Hitzewelle über Deutschland im Juni 2026 wurde veröffentlicht.

Kurzzusammenfassung

Im Jahr 2026 startete der Sommer mit Extremen: Noch nie hat der Deutsche Wetterdienst so lange am Stück vor Hitze gewarnt. Dabei verlief die Hitzewelle in weiten Teilen Deutschlands unterschiedlich: Während es vor allem im Westen und Süden durchgehend heiß war, war der Osten erst zum Ende der Hitzewelle stark betroffen. Das Ereignis erreichte dort mit einer Maximaltemperatur von 41,8 °C am 27. Juni in Möckern-Drewitz seinen Höhepunkt.

In dieser Studie wurden daher verschiedene Regionen in Deutschland sowohl für die Tageshöchst- als auch die Tagestiefsttemperaturen über die Andauer von 1, 2 und 7 Tagen untersucht. Die dort im Flächenmittel aufgetretenen Temperaturen waren für den Frühsommer außergewöhnlich hoch, vielerorts wurden Wiederkehrzeiten von 100 Jahren überschritten. Das Ereignis ist in einem 1,3 °C kälteren Klima statistisch nicht möglich. Daher war es nicht möglich, den Anstieg der Wahrscheinlichkeit durch den Klimawandel zu bestimmen. Für ein 0,7 °C wärmeres Klima wird in den Klimamodellen aber ein Anstieg der Wahrscheinlichkeit berechnet.

Der Anstieg der Intensität des Ereignisses im Vergleich zur Vergangenheit fiel in den einzelnen Regionen leicht unterschiedlich aus. Für die gesamte Bundesrepublik war der heißeste Tag der Hitzewelle 3,0 °C (1,3 bis 4,8 °C) wärmer als in einem vorindustriellen Klima. Über den Zeitraum einer gesamten Woche war es im Durchschnitt 3,2 °C (1,2 bis 4,9 °C) wärmer. Dabei zeigen erneut die Beobachtungen einen stärkeren Trend als die Klimamodelle. Dieser Anstieg der Intensität setzt sich auch in der Zukunft weiter fort.

Die gesamte Studie ist unter folgendem link zu finden
https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimaforschung/spez_themen/attributionen/links/2026_studie_hitzewelle_deutschland.html

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