Die Häufigkeit von Starkregenereignissen variiert stark zwischen den Jahren. Ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Starkregenereignissen in Deutschland und dem Klimawandel ist deshalb möglich, aber nicht in den Beobachtungen allein feststellbar [1]. Auf globaler Ebene geht der Weltklimarat von einer Zunahme von Starkniederschlägen über Landflächen aus. Dabei wird von häufigeren und intensiveren Niederschlägen ausgegangen. [2].
Im ClimXtreme-Konsortium wurde dieser Zusammenhang unter anderem von Hundhausen et. al. (2024) untersucht. Sie stellen für Deutschland eine Intensitätszunahme von 6 bis 8,5 % pro Grad globaler Erwärmung fest, wobei seltene und kurz andauernde Ereignisse die stärksten Trends zeigen [3].
Die Starkniederschläge, die im Juli 2021 zu Überschwemmungen in Westeuropa, insbesondere in der Ahrregion, führten, wurden mit der Methodik der probabilistischen Attribution untersucht. Tradowsky et al. schreiben dem Klimawandel eine Zunahme der Intensität des maximalen Eintagesniederschlags um 3 bis 19 % sowie eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit um den Faktor 1,2 bis 9 für die betroffene Region zu [4].
Für Hagel, eine weitere Form des Niederschlags neben Regen, ist die Datenlage bislang unzureichend, um einen eindeutigen Zusammenhang mit dem Klimawandel herzustellen. Erste Analysen deuten jedoch auf einen negativen Trend der Hagelhäufigkeit in weiten Teilen Deutschlands sowie einen positiven Trend im Süden Deutschlands hin [5].
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