Diese Plattform soll Sie befähigen, sich in Ihrem Tätigkeitsbereich optimal auf zukünftige Extremwetterereignisse vorzubereiten. Auf der Wissensplattform finden Sie einen Überblick über Forschungergebnisse zu Extremwetterereignissen im Kontext des Klimawandels.

Zweck und Aufbau der Wissensplattform / Quelle: Fischer-Frenzel et al. 2026
Die gefahrenspezifischen Gruppen koordinieren den Austausch zwischen ClimXtreme-Forschenden und Praxisakteuren (Stakeholdern), um zwischen aktuellen Forschungsergebnissen und Praxisbedarfen zu vermitteln.
Die Kommunikation und Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse entspricht oft nicht den operativen Bedarfen der Stakeholder und beeinflusst politische Entscheidungsprozesse nur langsam. Um dieser Herausforderung zu begegnen, organisiert ClimXtreme die Einbindung von Stakeholdern strukturiert über die themenspezifischen Gruppen und fördert so einen kontinuierlichen wechselseitigen Austausch zwischen Forschenden und Stakeholdern. Dieser Ansatz ergänzt die individuellen Stakeholder-Interaktionen, die von den verschiedenen Teilprojekten gepflegt werden.
Die drei Gruppen befassen sich je mit einer spezifischen Gefahr (Hitzewellen/Dürren, Starkniederschläge und Stürme) und etablieren Austauschformate, innerhalb derer Forschungsergebnisse und entwickelte Methoden kommuniziert und spezifische und ausgewählte Anliegen der Stakeholder behandelt werden können. Kernthemen für den Austausch sind, (1) die Entwicklung dieser Gefahren im Zuge des Klimawandels, (2) die potenziellen Auswirkungen dieser Gefahren auf die Systeme der Stakeholder, und (3) die benötigten Informationen für eine effektive Anpassung und Entscheidungsfindung. Zu den Aufgaben der gefahrenspezifischen Gruppen gehört es zudem, Strategien zur Bewertung von Extremrisiken und zur Quantifizierung von Unsicherheiten zu entwickeln und damit die Wissensbasis für alle ClimXtreme-Aktivitäten zu erweitern.