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Online-Seminarreihe: Jährlichkeiten von Starkniederschlag


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News vom 19.12.2025

Wir freuen uns, Ihnen unsere neue monatliche Online-Seminarreihe zum Thema Starkniederschlag im Rahmen des Forschungsprojekts ClimXtreme vorzustellen.
Ziel ist es, einen offenen Rahmen für den Austausch über aktuelle Fragestellungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und laufende Arbeiten zu schaffen.

Wir laden Sie herzlich zu unserem ersten Seminar in der neuen Veranstaltungsreihe ein!

Thema: Jährlichkeiten von Starkniederschlag

Datum: Dienstag, 13. Januar 2026
Uhrzeit: 10:00–11:00 Uhr
Ort: Online

Im Rahmen des Seminars freuen wir uns auf zwei spannende Kurzpräsentationen:

  1. Wie kann eine belastbare Extremwertstatistik für Abflüsse in kleinen Einzugsgebieten abgeschätzt werden? (Paul Voit, Felix Fauer, Maik Heistermann)
    Trotz zunehmender Kritik an dem Konzept von Jährlichkeiten und Wiederkehrintervallen bleibt die extremwertstatistische Analyse von Scheitelabflüssen in Deutschland eine wesentliche Grundlage des Hochwasserrisikomanagements. Dies gilt auch für Sturzfluten, die in kleinen gebirgigen Einzugsgebieten als Folge konvektiver Starkniederschläge im Verbund mit einer raschen Abflusskonzentration auftreten. Wir stellen in unserem Vortrag vor, wie man durch die räumliche Verschiebung von Starkregenfeldern extreme Abflüsse in kleinen Gebieten robuster abschätzen kann.

  2. Wie hat sich extremer Niederschlag seit 1950 verändert und wie wird er sich in der Zukunft verändern? (Felix Fauer, Henning Rust)
    Wir untersuchen Intensitäts-Dauer-Häufigkeits- (IDF) Beziehungen. Sie beschreiben die wichtigsten statistischen Eigenschaften extremer Niederschlagsereignisse. Damit lässt sich entweder die Extremität eines gegebenen Ereignisses beurteilen oder abschätzen, welche Intensität bei einer gegebenen Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Dazu modellieren wir die Verteilung extremer Niederschläge mithilfe der Extremwertstatistik und verwenden eine dauerstufenabhängige GEV-Verteilung. Die Dauerstufen reichen von Minuten bis Tagen. Das Modell basiert derzeit auf Stationsdaten und wir wollen es in Zukunft auch um gegitterte Datensätze erweitern. Durch die Einbeziehung großskaliger Einflüsse in das Training des Modells können wir Aussagen über extreme Niederschläge in der Zukunft treffen.

Anschließend bleibt Zeit für Fragen und Diskussion.

Melden sie sich gerne bei Interesse unter info@climxtreme.de

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ClimXtreme II
ClimXtreme II